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Fragen & Antworten zum Sommer 2018

Traum oder Albtraum?

Strände und Bäder waren gut besucht, wie hier das Freibad an Berlins Wannsee. Viele Menschen unterschätzen aber auch die Intensität der Sonne. FOTO: dpa / Ralf Hirschberger

Offenbach. Der Sommer gehört laut DWD zu den sonnigsten seit 1951, eine erste Bilanz.

Der Sommer 2018 war nach einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht nur der zweitheißeste seit Beginn regelmäßiger Messungen 1881. Mit etwa 770 Stunden Sonne gehörte er auch zu den drei sonnenscheinreichsten seit Messungsbeginn 1951.

Wo gab es in diesem Jahr besonders viel Sommer?

Sachsen-Anhalt bekam besonders viel Hitze ab. Bernburg an der Saale war der heißeste Ort Deutschlands: Am 31. Juli kletterte die Temperatur dort auf 39,5 Grad, und an insgesamt zwölf Tagen zeigte das Thermometer mehr als 35 Grad. Außerdem gab es in Bernburg während des meteorologischen Sommers von Juni bis August 74 offizielle Sommertage mit mindestens 25 Grad. Zählt man den warmen Frühling mit, kommen in Bernburg seit April sogar 98 Tage mit mindestens 25 Grad zusammen. In Köthen, nördlich von Halle, stieg die Temperatur 33 Tage hintereinander, vom 12. Juli bis zum 13. August, über 25 Grad an.

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