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Luftverkehr

Junge Polen wollen in Berlin abheben

Mit viel Spaß und Flugeinlage: Polnische Azubis beim Besuch des Flughafens Schönefeld. FOTO: MOZ/Dietrich Schröder

Berlin/Poznan. Ein Blick hinter sensible Kulissen: Erstmals waren Azubis aus dem Nachbarland zu Gast auf dem Flughafen Schönefeld.

„Polen ist einer unserer wichtigsten Märkte“, sagt der Sprecher der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Daniel Tolksdorf. Zwar könne man nicht genau sagen, wie viele der jährlich 32 Millionen Fluggäste aus dem Nachbarland kommen, weil darüber keine Statistik geführt wird. „Aber einige Hunderttausend dürften es schon sein.“

Doch nicht ums Reisen ging es bei einem Besuch, den eine Gruppe 16- bis 20-Jähriger aus dem 250 Kilometer entfernten Posen (Poznan) in dieser Woche in Schönefeld machten. Die jungen Leute sind Azubis, die östlich der Oder zu Luftverkehrskaufleuten und Technikern ausgebildet werden. Sie waren von der Flughafen-Gesellschaft und dem Bodenverkehrsdienstleister Wisag zu einem Besuch eingeladen worden. „Ich könnte mir schon vorstellen, später einmal bei der Lufthansa oder einer anderen Gesellschaft in Deutschland zu arbeiten“, sagt der 18-jährige Kamil Wozinski. Und zwar auf Deutsch, denn an der Posener Handelsschule, deren „Luftausbildungs-Klassen“ sehr begehrt sind, werden außer Englisch noch weitere Sprachen gelehrt.

Auch die beiden 16-Jährigen Maja Rutkowska und Monika Nowak haben das Ziel, einmal als Stewardessen für eine internationale Gesellschaft zu arbeiten. Doch zunächst gab es mal die Gelegenheit, mit einigen der rund 85 Azubis ins Gespräch zu kommen, die ihre wirtschaftlich oder technisch geprägte Ausbildung bei der Berliner Flughafengesellschaft machen. „Das war auch für uns sehr interessant“, befand die angehende Luftverkehrskauffrau Alina Strauss.

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