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Kooperationsvereinbarung in Arbeit

Verbesserungen im deutsch-polnischen Rettungswesen geplant

Im deutsch-polnischen Grenzgebiet arbeiten Fahnder beider Länder zusammen und Polizisten gehen gemeinsam auf Streife. Aber im Rettungswesen hakt es noch gewaltig. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Potsdam/Dresden. Das grenzüberschreibende Rettungswesen soll künftig besser klappen. Landkreise an der Grenze und Nachbarwoiwodschaften planen Kooperationsvereinbarungen.

Die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Rettungswesen soll sich 2019 verbessern. Zwischen den brandenburgischen Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Spree-Neiße und der Stadt Frankfurt (Oder) soll voraussichtlich eine Kooperationsvereinbarung mit der Wojewodschaft Lebuser Land abgeschlossen werden, wie das Innenministerium in Potsdam auf Anfrage ankündigte. „Zwischen den Landkreisen Uckermark und Märkisch-Oderland ist eine vergleichbare Kooperationsvereinbarung mit der Wojewodschaft Westpommern geplant.“

Auch der sächsische Landkreis Görlitz und die Wojewodschaft Niederschlesien befinden sich in einem ähnlichen Abstimmungsprozess, wie das sächsische Innenministerium mitteilte. In der ersten Jahreshälfte 2019 sei ein Treffen geplant, um über den Entwurf der Kooperationsvereinbarung zu sprechen.

Bislang ist die rechtliche Basis bei der grenzüberschreitenden Notfallrettung je nach Region sehr unterschiedlich geregelt. Häufig werden Sprachschwierigkeiten bemängelt. Im Spree-Neiße-Gebiet gibt es zum Beispiel nach Kreisangaben auch das Problem, dass Rettungswagen im Notfall nicht in das jeweils andere Staatsgebiet fahren dürfen.

(dpa/uf)
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