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1565 erkrankte er mit 15 erstmals schwer und hatte im Fieber zwei Visionen. In der einen erschien ihm Maria mit dem Jesuskind, in der zweiten brachte ihm die heilige Barbara die Kommunion. Am Folgetag war er vollständig genesen. Er verspürte den Wunsch, in den Jesuitenorden einzutreten, was seine Eltern ablehnten.

Daraufhin floh er aus Wien - angeblich als Bettler verkleidet. Im bayerischen Dillingen traf er auf Katechismus-Autor Petrus Canisius, der ihn nach Rom auf die Jesuitenschule schickte. Kein Jahr später, am 10. August 1568, erkrankte der junge Novize erneut. Diesmal wohl an Malaria und ohne Chance auf Genesung. Fünf Tage später starb er, angeblich den Sterbetag bis zum Fest Mariä Himmelfahrt hinauszögernd.

Der Kult um seine Person soll direkt nach dem Tod eingesetzt haben, so Kostka-Kenner Wojtowicz. „Einige kleinere Heilwunder sollen gleich nach dem Begräbnis geschehen sein.“ Schon 1602 fand die Seligsprechung statt. Weil seine Fürsprache zu mehreren Siegen bei wichtigen Schlachten geführt haben soll, wurde er 1674 Patron der polnisch-litauischen Krone.

(kna)
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