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Vor 80 Jahren Hitler-Stalin Pakt unterzeichnet

Der letzte Schritt zum Zweiten Weltkrieg

Warschau. Vor 80 Jahren wurde der Hitler-Stalin Pakt unterzeichnet. Der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag machte dem NS-Regime den Weg frei zum Überfall auf Polen – und zur Entfesselung des Zweiten Weltkriegs. Wie sein Widerpart Stalin setzte Hitler alles auf eine Karte.

Die Herren auf dem Foto  lächeln. Kurz vor dem Foto-Termin ist dem deutschen Außenminister Joachim von Ribbentrop, Sowjetherrscher Josef Stalin und dessen Außenminister Wjatscheslaw Molotow ein spektakulärer Coup gelungen.

In der Nacht vom 23. auf den 24. August 1939, vor 80 Jahren, haben Ribbentrop und Molotow in Moskau den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt unterzeichnet. Stalin ist bei den Verhandlungen dabei  im Gegensatz zu Adolf Hitler. Faschismus und Kommunismus vereint für die „Sache des Friedens“? Kaum vorstellbar. „All the isms have become wasms – Alle diese Ismen haben sich jetzt überlebt“, kommentierte ein britischer Diplomat die überraschende Wende. Ein Blick auf die Vorgeschichte offenbart aber auch: Hitler wie Stalin hatten ihre Gründe für die Annäherung.

Spätestens seit Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges 1936 wuchs Hitlers Wahn vor einer Einkreisung durch die Sowjetunion im Osten und die Nachbarn im Westen. „Gelingt es wirklich, ein kommunistisches Spanien zu schaffen, so ist bei der derzeitigen Lage in Frankreich die Bolschewisierung auch dieses Landes nur eine Frage kurzer Zeit und dann kann Deutschland ‚einpacken‘.“ Vor diesem Hintergrund hoffte Hitler, Großbritannien für ein Bündnis zu gewinnen, um zugleich den „Lebensraum“ des deutschen Volkes Richtung Osten zu erweitern.

(kna)
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