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Und was lässt die Menschen ruhiger schlafen?

Die Angst vor Terrorismus, im letzten Jahr noch Top-Sorge, hat um zwölf Prozentpunkte auf 59 Prozent (Platz fünf) abgenommen. Wahrscheinlich, weil es im Juni, dem Umfragemonat, kein Attentat gab. Nach solchen Ereignissen schnellt der Wert immer nach oben. Am wenigsten Sorgen machen sich die Deutschen vor Straftaten (28 Prozent), Drogensucht der eigenen Kinder (27 Prozent), eigener Arbeitslosigkeit (25 Prozent) und dem Zerbrechen der Partnerschaft (18 Prozent). Das spricht für große persönliche und soziale Sicherheit, gegenüber der die nationalen und globalen Bedrohungen offenbar umso schärfer wahrgenommen werden. Der sogenannte Angstindex, der Durchschnittswert aller Ängste, ist zwar um einen Prozentpunkt gegenüber 2016 gestiegen, liegt mit 47 aber immer noch im langjährigen Mittelfeld.

Gibt es regionale Unterschiede?

Sachsen-Anhalt nennt sich „Land der Frühaufsteher“. Möglicherweise, weil dort die Leute unruhig träumen. Es führt seit vielen Jahren die Liste der Angst an, und zwar mit Abstand. Dieses Jahr mit einem Indexwert von 63, während alle anderen Länder zwischen 41 (Schlusslicht Berlin) und 51 (Rheinland-Pfalz und Saarland) liegen. Im Ost-West-Vergleich ist in den neuen Bundesländern generell die Angst vor einer Überforderung durch Flüchtlinge mit 69 Prozent die stärkste, gefolgt vor der Befürchtung, dass die eigenen Politiker unfähig seien (67 Prozent). Im Westen sind beide Werte mit 62 beziehungsweise 60 Prozent deutlich niedriger. Es wurde auch ein Nord-Süd-Vergleich erstellt. Ergebnis: Südlich des Weißwurstäquators fürchtet man die Flüchtlingskrise und ihre Folgen fast genauso stark wie im Osten. Mehr aber noch Donald Trump.

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