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Aktuelle Untersuchung

Kinderinteressen zu wenig im Blick

„Kinder haben etwas zu sagen!“ Obwohl in der UN-Kinderrechtskonvention steht, welche Rechte Kinder haben, ist deren Umsetzung noch eher mau. Auch in Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung. FOTO: dpa / Jens Kalaene

Berlin. Aktuelle Untersuchung zeigt: Deutschland setzt UN-Kinderrechtskonvention nur mangelhaft um.

Mangelnde Förderung, Defizite bei Chancengleichheit und Mitbestimmung: In Deutschland werden die Interessen von Kindern immer noch viel zu wenig berücksichtigt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Kinderhilfswerks zum Stand der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

Fast drei Jahrzehnte ist es jetzt her, dass die Kinderrechtskonvention von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde.  Nach den auch von Deutschland ratifizierten Bestimmungen haben Kinder eigenständige Rechte auf  Gleichbehandlung, Bildung, Gesundheit und Freizeit. Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht bei ihrer Verwirklichung durchaus Fortschritte.

In der „Gesamtschau“ müsse man jedoch feststellen, „dass die deutsche Gesellschaft Kinderinteressen anhaltend  ausblendet und verdrängt“, kritisierte Verbandspräsident Thomas Krüger gestern bei der Vorstellung einer entsprechenden Umfrage unter jeweils knapp 1600 Kindern und Eltern.

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