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Nach Drohungen gegen Kommunalpolitiker

Bundespräsident Steinmeier setzt ein Zeichen gegen Hass und Hetze

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht zu Kommunalpolitikern zum Thema „Bedrohung von politisch Verantwortlichen“. FOTO: dpa / Britta Pedersen

Berlin. Bürgermeister aus ganz Deutschland berichten nach dem Mord an Walter Lübcke in einem Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue von Morddrohungen, Gewalt und Beleidigungen.

„Ohne Pfefferspray gehe ich im Dunkeln nicht mehr raus, ich parke nicht mehr an abgelegenen Orten und laufe abends schneller durch die Straßen, aus Angst, ich werde verfolgt“, erklärt eine Bürgermeisterin aus einer kleinen bayerischen Gemeinde, und ihre sächsische Kollegin fügt hinzu: „Man nennt mich ‚Fotze aus dem Rathaus‘.“

Was sie erleben, so wird es am Mittwoch im Schloss Bellevue deutlich, ist kein Einzelfall. Da berichten zwölf Bürgermeister aus ganz Deutschland von Morddrohungen gegen sich selbst und die Familie, von abgeschraubten Radmuttern, Messerangriffen und Angstzuständen.

„Angriffe auf Wurzeln der Demokratie“

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