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Frontex

EU-Grenzschutz bald Mammut-Behörde

Jean-Claude Juncker will heute seine Frontex-Pläne präzisieren. FOTO: dpa / Ye Pingfan

Brüssel. EU-Kommission stellt Pläne zur Erweiterung vor. Behörde hat schon seit 2016 deutlich mehr Befugnisse.

In der Flüchtlingspolitik sind die 28 EU-Staaten nur in einer Frage einig: Sie wollen mehr Grenzschutz. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird deshalb am Mittwoch in seiner jährlichen Rede zur Lage der Union seine Vorschläge detaillieren, die EU-Grenz- und Küstenschutzbehörde Frontex schon bis 2020 auf 10 000 Mitarbeiter auszubauen und ihr nochmals erweiterte Eingriffsbefugnisse zu geben. Die RUNDSCHAU gibt einen Überblick zu der Behörde

Was macht Frontex?

Frontex mit Sitz in Warschau ist seit 2004 für Grenzschutzfragen zuständig, auch wenn dies weiter hauptsächlich eine nationale Aufgabe ist. Die Experten der Behörde erstellen Risikoanalysen und sorgen dafür, dass an allen Außengrenzen nach denselben Standards kontrolliert wird - auch im Kampf gegen Terrorismus oder gegen organisierte Kriminalität. In Krisensituationen können sie Mitgliedstaaten mit Beamten unterstützen.

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