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Gerechtigkeit

Gleichstellung der Geschlechter kommt nur langsam voran

Venussymbole stehen auf der Wiese des „Parque de la Luz“ (Park des Lichtes) in Mexiko-Stadt. Die von den Vereinten Nationen organisierte Kampagne zielt darauf ab, geschlechtsspezifische Gewalt zu thematisieren.FOTO: dpa / Jessica Espinosa

Berlin/Paris. Berlin feiert die Frauen. Doch ein OECD-Bericht kündet davon, dass in Sachen Gleichberechtigung weltweit großer Nachholbedarf besteht.

( Am gestrigen Internationalen Frauentag sind in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Zum ersten Mal war in der Hauptstadt der Frauentag arbeitsfrei. Als einziges Bundesland hat Berlin den Internationalen Frauentag am 8. März zum gesetzlichen Feiertag erklärt. „Wie kein anderes Datum steht der 8. März für den langen Weg hin zur Gleichstellung der Geschlechter“, hatte Regierungschef Michael Müller (SPD) dazu erklärt.

In Berlin-Kreuzberg starteten Frauen zu einer Fahrraddemonstration am Mariannenplatz. Soldatinnen der Bundeswehr verteilten Rosen am Brandenburger Tor. Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus benannte eine Straße am Alexanderplatz in „Margarete-Poehlmann-Straße“ um – in Gedenken an die erste Frau, die in der Preußischen Landesversammlung eine Rede hielt.

Am Internationalen Frauentag fordern weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen. Der Frauentag wurde auf Anregung der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin erstmals am 19. März 1911 in Deutschland und in Nachbarländern organisiert. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. 1977 erkannte die UN-Generalversammlung den 8. März als Internationalen Frauentag an.

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