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Reaktionen nach NSU-Urteil

Horst Seehofer: Das Urteil darf „kein Schlusspunkt“ sein

„Wir werden nicht nachlassen, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger mit allen Kräften zu sorgen", erklärte Horst Seehofer am Mittwoch in Berlin. FOTO: dpa / Kay Nietfeld

München. Die Verurteilung von Beate Zschäpe zu lebenslänglicher Haft sowie der NSU-Prozess werden von Politikern am Mittwoch kommentiert. Auch Angehörige von Opfern, Verbände und Organisationen melden sich zu Wort. Die RUNDSCHAU hat die Statements zusammengetragen und ergänzt diese fortlaufend.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat nach dem Urteil im Münchner NSU-Prozess zur Verteidigung von Demokratie und Freiheit aufgefordert. Sie brauchten „eine breite Unterstützung in der Bevölkerung und den aktiven Einsatz verantwortungsbewusster Menschen“, sagte er am Mittwoch in Dresden. Der NSU-Prozess sei das wichtigste Gerichtsverfahren der jüngeren Geschichte und Ausdruck der Handlungsfähigkeit des Rechtsstaates. „Für uns alle bleibt die erschreckende Erfahrung, zu welchen unfassbaren Taten Rassismus und extremistisches Gedankengut führen.“

Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, bei seinem Presse-Statement nach der Urteilsverkündung.FOTO: dpa / Tobias Hase

(dpa/AFP/fh/uf)
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