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Berlin/Brüssel

Innenminister Horst Seehofer schwänzt öfter EU-Ministertreffen

Innenminister Horst Seehofer (CSU) macht sich rar. Zahlreiche Konferenzen fanden ohne ihn statt. FOTO: dpa / Michael Kappeler

Berlin/Brüssel. Im Sommer ließ Horst Seehofer im Streit um die Migration fast die Koalition platzen. Kanzlerin Merkel kämpfte unter diesem Druck in Brüssel für schärfere Asylregeln. Was ist daraus geworden? Und wo ist eigentlich der Innenminister?

Einmal kommt die Absage von Innenminister Horst Seehofer am Vortag, einmal zwei Tage vorher: Seit der CSU-Politiker sein Amt vor einem Jahr angetreten hat, hat er sich nur bei zwei von fünf Treffen mit seinen Kollegen der anderen EU-Staaten blicken lassen.

Dabei gäbe es Arbeit genug: die anhaltende Migration über das Mittelmeer, die Reform des Asylsystems, Terrorgefahr – alles Themen, deren Wichtigkeit auch Seehofer unterstreicht.

„Ich kann nur ganz, ganz nachdrücklich dafür werben, dass wir was zustande bringen, dass wir mal beginnen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die EU-Asylreform.

(chw/dpa)
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