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Internet

Neues Urheberrecht mit Leistungsschutz

Plattformen wie Google dürfen künftig nicht mehr ohne Weiteres aus Pressetexten zitieren. FOTO: dpa / Lukas Schulze

Straßburg. Umstrittene Reform: Das Europaparlament stimmt für Anpassung des Copyrights ans Internet-Zeitalter.

Bei der umstrittenen Reform des EU-Urheberrechts hat sich das Europaparlament auf eine gemeinsame Position inklusive des Leistungsschutzrechts für Presseverleger geeinigt. Die explizite Einführung von Upload-Filtern bei Plattformen wie YouTube sieht der Vorschlag, der am Mittwoch im Straßburger Parlament eine Mehrheit bekam, nicht vor. „Das war ein gutes Zeichen für unsere Kreativindustrie“, sagte der verantwortliche Berichterstatter Axel Voss (CDU).

Die Reform des EU-Urheberrechts soll das Copyright ans digitale Zeitalter anpassen. Zeitungsverlage, Autoren, Plattenfirmen und andere Rechteinhaber sollen fairer für ihre Leistung entlohnt werden. Kritiker sehen die Gefahr von Zensur.

„Das heutige Votum ist ein großer Schritt hin zu einem durchsetzbaren Urheberrecht auch im digitalen Bereich“, sagte Voss nach der Abstimmung. „Wir brauchen eine angemessene Vergütung für Künstler, Kreative und Journalisten.“ Rechte-Inhaber hätten Anspruch auf ihr geistiges Eigentum – sowohl online als auch offline.Voss kann nun in die Verhandlungen mit den EU-Staaten über die Reform eintreten.

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