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USA wollen Truppen dauerhaft stationieren

Polen kann auf „Fort Trump“ hoffen

Polens Präsident Andrzej Duda (l.) zeigt sich in seiner Heimat gern mit US-Soldaten – hier im Januar 2017 bei einer Übung bei Zagan. FOTO: picture alliance / Lech Muszynsk / Lech Muszynski

Washington/Warschau. Die USA wollen offenbar ihre Truppenpräsenz in Polen auf rund 6000 Soldaten erhöhen. Gibt Trump heute grünes Licht?

Wird Polen zu einem besonderen militärstrategischen Partner der USA in Europa? Schon vor dem Besuch des Staatspräsidenten Andrzej Duda bei Donald Trump in Washington sind aus Warschau solche Töne zu hören. Nicht allein, dass das polnische Staatsoberhaupt schon zum zweiten Mal innerhalb von nur neun Monaten im Weißen Haus empfangen wird. Wie verlautete, werden die Präsidenten eine Erklärung über die ständige Stationierung von US-Truppen in Polen unterzeichnen, das von Duda so bezeichnete „Fort Trump“.

Infolge der russischen Aggression gegen die Ukraine hatte die US-Regierung zwar schon vor zweieinhalb Jahren eine Panzerbrigade mit 3500 Soldaten nach Polen entsandt. Diese wird bisher aber noch alle neun Monate in einem kostspieligen Rotationsverfahren ausgetauscht. Damit nimmt man noch Rücksicht auf die 1997 vereinbarte Nato-Russland-Grundakte, die eine dauerhafte Präsenz von Truppen in den östlichen Mitgliedsstaaten des Bündnisses verbietet.

Doch jetzt wollen die Amerikaner ihre Truppenpräsenz in Polen schrittweise auf 6000 Soldaten erhöhen, berichtet die gewöhnlich gut informierte Zeitung „Rzeczpospolita“ vorab. Zum Vergleich: In Deutschland sind etwa 32 000 amerikanische Soldaten präsent. Polen will seinerseits zwei Milliarden Dollar in die Stützpunkte investieren, die künftig von den US-Streitkräften genutzt werden sollen.

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