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Zwischen sieben und 28 Kilogramm Treibhausgas

Fleischproduktion schadet der Umwelt nachweislich. Laut Umweltbundesamt verursacht die Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch je nach Haltungsbedingungen zwischen sieben und 28 Kilogramm Treibhausgas. Bei Obst und Gemüse ist es weniger als ein Kilogramm. Zudem werden durch Weideflächen und den Anbau von Futtermitteln wertvolle Ökosysteme und CO2-Speicher wie Regenwälder verdrängt. Deshalb empfiehlt der World Wide Fund for Nature (WWF), dass jeder Bundesbürger mindestens einmal die Woche auf Fleisch verzichtet. „Das würde zu einer jährlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen, was 75 Milliarden Pkw-Kilometern entspricht“, rechnet WWF-Expertin Tanja Dräger vor.

Immer mehr Deutsche verzichten auf Fleisch. Nach Angaben des Ernährungsreports 2019 sinkt der Fleischkonsum in Deutschland seit 2017 kontinuierlich. Vegane und vegetarische Restaurants gibt es in Großstädten an jeder Ecke.

Nun sorgen die US-Konzerne Beyond Meat und Impossible Foods mit ihren Pflanzenburgern für einen Boom. Deren Burger aus Erbsenprotein, Kartoffelstärke und Kokosöl sowie Sojaprotein, Kokos- und Sonnenblumenöl schmecken nicht nur wie Fleisch, sie sehen mit dem roten Kern – kein Blut, sondern Rote-Beete-Saft – auch so aus. Sie sind zwar keine kalorienarme, dafür aber eine umweltbewusste Alternative zum Hackfleisch. Laut Beyond Meat werden im Vergleich zum tierischen Produkt 99 Prozent weniger Wasser, 93 Prozent weniger Landfläche und 90 Prozent weniger Treibhausgase emittiert.

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