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Wohnungsbau

SPD verlangt einen Mieten-Stopp

Wie geht sozialer Wohnungsbau? Thorsten Schäfer-Gümpel, SDP-Vize und Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Hessen am 28. Oktober, hat sich darüber in Wien informiert und will mit dem Thema im Kampf im Wählerstimmen punkten. FOTO: dpa / Tim Brakemeier

Berlin. Die Sozialdemokraten haben das Wohnen als zentrale soziale Frage ausgemacht und verlangen drastische Maßnahmen um die Mietensteigerungen zu begrenzen. Das soll auch den Wahlkämpfern in Hessen und Bayern nützen.

Für Mieter ist Wien ein Sehnsuchtsort. Vier von fünf Wohnungen gehören der Kommune oder werden sozial gefördert, nur ein Fünftel des verfügbaren Haushaltseinkommens geben die Wiener fürs Wohnen aus. Die Folge: Die Quartiere sind sozial durchmischt, es gibt keine Ghettos, die Stadt selbst gilt als eine der lebenswertesten der Welt.

Ganz anders Deutschland. „Wir reden in den Ballungsräumen über nichts anderes als Wohnungsnot“, sagte der hessische Spitzenkandidat der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, jüngst bei einem Besuch in der österreichischen Hauptstadt. Wohnen sei „das wichtigste Infrastruktur- und sozialpolitische Thema unserer Zeit“, so der SPD-Vizechef. „Da muss etwas passieren.“

Was genau passieren muss, hat Schäfer-Gümbel nun zusammen mit Parteichefin Andrea Nahles in einem Zwölf-Punkte-Plan zusammengefasst. Der Plan, von dem zuerst die „Süddeutsche Zeitung” berichtete und der der RUNDSCHAU vorliegt, geht weit über die Mietpreisbremse hinaus, die erst am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde.

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