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Russland-Ermittlungen

Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager soll Sonderermittler belogen haben

Paul Manafort soll gelogen haben.FOTO: dpa / Jacquelyn Martin

Washington. Donald Trumps früherer Wahlkampfmanager Paul Manafort rückt wieder ins Zentrum der Russland-Ermittlungen. Sonderermittler Robert Mueller wirft ihm vor, die Justiz belogen zu haben. Außerdem soll er sich mit Wikileaks-Gründer Julian Assange getroffen haben.

Mit einer Lüge gegenüber Ermittlern in der Russland-Untersuchung habe Manafort seine Vereinbarung mit der Justiz gebrochen, hieß es in einem Gerichtsdokument, das am Montagabend (Ortszeit) öffentlich wurde und unter anderem von Sonderermittler Mueller unterzeichnet ist. Worauf sich die mutmaßlichen Falschaussagen bezogen, geht aus dem Dokument nicht hervor. Die Regierung werde sich in einer Eingabe an das zuständige Gericht genauer dazu äußern, hieß es.

Zudem löste ein Bericht des angesehenen britischen Blattes „The Guardian“ Wirbel aus. Manafort soll sich demnach dreimal mit Wikileaks-Gründer Assange getroffen haben - zuletzt im März 2016. Im Sommer 2016 veröffentlichte Wikileaks E-Mails der US-Demokraten, die Trumps Gegnerin im Wahlkampf, Hillary Clinton, massiv zurückwarfen. Sie sollen nach US-Geheimdiensterkenntnissen über Russland an Wikileaks gespielt worden sein.

(dpa)
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