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Risiken für die Menschheit

UN benennt die größten Umweltprobleme

Umweltverbrechen: Plastikmüll liegt an einem Strand des Distrikts Keserwan nördlich der Hauptstadt Beirut. FOTO: dpa / Marwan Naamani

Nairobi. Das UN-Umweltprogramm hat die größten Umweltprobleme der Zukunft benannt. Dazu gehören demnach auch die Zerstückelung von Lebensräumen, der falsche Umgang mit dem Klimawandel und eine Überproduktion an Stickstoff.

Der UN-Bericht erinnere daran, dass Eingriffe in die Natur das Risiko bergen, langanhaltende Auswirkungen auf unseren Planeten zu haben, sagte die derzeitige Leiterin des Umweltprogramms, Joyce Musya.

Mit der Crispr-Technologie etwa können Organismen viel leichter gentechnisch verändert werden als früher. Das hat viele Vorteile. Doch genetisch manipulierte Organismen freizusetzen, könne auch „weitreichende Auswirkungen und unabsichtliche Konsequenzen“ mit sich tragen. Mit der „Macht, eine ganze Spezies verändern, unterdrücken oder austauschen“ zu können, müsse sorgfältig umgegangen werden.

Eine weitere Bedrohung liege dem Bericht zufolge darin, dass immer mehr Lebensräume von Tieren durch Straßen, landwirtschaftlich genutzte Felder und Dämme zerschnitten werden. So haben Lebewesen demnach immer weniger Platz, sich zu bewegen, Nahrungsmittel zu suchen und sich zu paaren.

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