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Politik

Watergate-Reporter zeichnet verheerendes Bild von Trump

Bob Woodward sorgt für Unruhe im Weißen Haus. FOTO: dpa / Cliff Owen

Bob Woodward hat ein neues Buch geschrieben – und sich wieder einmal den Zorn des Präsidenten zugezogen.

Ein Buch wirbelt das Weiße Haus auf: Nach der Veröffentlichung erster Auszüge eines Enthüllungswerks über Donald Trump hat der US-Präsident eine Änderung des Persönlichkeitsrechts ins Spiel gebracht. In dem Buch „Fear“ (Foto: dpa) zitiert der Watergate-Enthüller und Pulitzerpreisträger Bob Woodward Mitarbeiter Trumps mit kritischen bis schmähenden Äußerungen über den Präsidenten.

„Ist es nicht eine Schande, dass jemand einen Artikel oder ein Buch schreiben kann, Geschichten frei erfinden kann und ein Bild von einer Person entwerfen kann, das buchstäblich das genaue Gegenteil der Tatsachen ist, und damit durchkommt, ohne Bestrafung oder Kosten?“, erklärte Trump am Mittwoch. „Ich weiß nicht, warum die Washingtoner Politiker nicht den Persönlichkeitsschutz ändern“, fügte er hinzu.

Das Weiße Haus und weitere Regierungsmitglieder hatten die Darstellungen Woodwards bereits zuvor scharf zurückgewiesen. Das Buch enthalte nichts anderes als „Lügengeschichten, viele davon von verärgerten früheren Mitarbeitern“, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Dienstag (Ortszeit) mit. Das Werk Woodwards ist eines von mehreren Enthüllungsbüchern – die meisten weisen in die gleiche Richtung: Chaos im und um das Oval Office.

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