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Strukturwandel Lausitz

Potsdamer wird „Kopf der Lausitz“

Vor den Toren von Cottbus entsteht aus dem Ex-Tagebau Cottbus-Nord der größte künstliche See Deutschlands – der Cottbuser Ostsee. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Cottbus . Unternehmens- und Politikberater Torsten K. Bork soll den Strukturwandel führen.

Es scheint kein Traumjob zu sein. Denn erst nach mehr als einem Jahr sind die Gesellschafter der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) GmbH – die vier Südbrandenburger Landkreise, der sächsische Kreis Görlitz und das kreisfreie Cottbus – auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer fündig geworden. In dieser Woche haben sie sich nach zwei erfolglosen Ausschreibungen und einer Vielzahl von Gesprächen mit potenziellen Bewerbern auf den Potsdamer Torsten K. Bork geeinigt. Das bestätigt auf RUNDSCHAU-Nachfrage die Dezernentin beim Landkreis Görlitz Heike Zettwitz. Nach ihren Angaben, der Landkreis ist derzeit WRL-Sprecher, wird der neue Geschäftsführer am Montag in Cottbus vorgestellt.

Der Unternehmens- und Politikberater Torsten K. Bork gilt in Potsdam als gut vernetzt. In der Region eher unbekannt, soll er nun der „Kopf der Lausitz“ werden. Denn in Potsdam und Berlin werden auch nachdem die Strukturkommission beim Bund ihr Kohleausstiegsszenario festgeschrieben hat, dicke politische Bretter gebohrt werden müssen. Immerhin geht es darum, vor dem Kohleausstieg adäquate Industriearbeitsplätze in der Lausitz anzusiedeln. Zudem kommt es auf die enge Einbeziehung der kommunalen Lausitzrunde sowie des Lausitzbeauftragen des Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) an.

Torsten K. Bork soll den Strukturwandel in der Lausitz führen.FOTO: SC Potsdam
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