ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Für Lokführer gilt eine Null-Promille-Grenze. Verstöße dagegen würden nach einem strengen Regelwerk geahndet. Nach Angaben der Bahn wurde der Triebfahrzeugschein des Lokführers eingezogen und dem Eisenbahnbundesamt übergeben. Der Mann werde bis auf Weiteres nicht mehr eingesetzt, sagte ein Sprecher in Leipzig. „Der Vorfall wird Konsequenzen haben.“

Über strafrechtliche und arbeitsrechtliche Folgen könne aber erst nach Abschluss der Ermittlungen durch die Bundespolizei entschieden werden. „Jeder Lokführer weiß seit seiner Einstellung, dass Alkohol im Dienst gar nicht geht“, sagte der Sprecher.

Ein Lokführer, dessen Triebfahrzeugschein eingezogen wurde, muss verschiedene medizinische und psychologische Untersuchungen durchlaufen und belegen, dass kein krankheitsbedingter Alkoholmissbrauch vorliegt und eine Wiederholungsgefahr ausgeschlossen ist. Zudem muss das Eisenbahnbundesamt der Rückgabe des Führerscheins zustimmen.

(dpa/uf)
top