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Open Air an der Elbe

Wie der Elektro-Sonntag nach Dresden kam

FOTO: LR / Anja Hummel

Dresden. DJ Gunjah hat das Konzept vor zwölf Jahren nach Dresden gebracht: das Elektrofestival am Sonntag. Der Wochentag ist längst nicht die einzige Besonderheit der Click Clack-Party.

Von Anja Hummel

Es ist Sonntag, Mitte Juli, kurz vor sechs Uhr abends. Markus Rätz ist lässig unterwegs, quatscht, lacht und spielt seit Mittag den „Winke-August“, wie er selbst sagt. Der 42-Jährige sitzt auf dem Sofa, vor ihm griffbereit ein kühler Gin Tonic. Aber Rätz sitzt nicht lange, Kollegen laufen vorbei, es gibt Handshakes, Umarmungen, den üblichen Zehn-Sekunden-Talk. Sein Gesicht kennt hier jeder. Seine Musik auch. Während Rätz im Backstage den „Winke-August“ spielt, feiern unten im Sand 3000 Menschen zu elektronischer Musik. Fragt man ihn, was er mit der ganzen Sache zu tun hat, sagt er simpel: „Ich hab’s erfunden.“

Markus Rätz ist DJ. Als „Gunjah“ legt er seit mehr als zwei Jahrzehnten „straighten Elektro“ auf. Weltweit, sagt er. Vor zwei Tagen war er auf dem Feel-Festival, gestern in Saarbrücken. Ein Facebook-Check der Upcoming Gigs zeigt: In ein paar Tagen legt er mit Fritz Kalkbrenner auf, im August ist er auf dem Sonne Mond Sterne-Festival.

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