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UPDATE Ausgleich für Ernteschäden

Sachsen begrüßt Idee zu Dürre-Versicherung für Bauern

Ernte auf staubigem Acker: Dieses Foto zeigt die Ernte von Winterweizen in Sachsen-Anhalt im Juli 2018. Die Dürre im Jahr 2018 hat zu Missernten geführt, die Landwirte werden dafür zum Teil aus der Staatskasse entschädigt. FOTO: dpa / Peter Förster

Cottbus. Bayern schlägt eine Dürre-Versicherung für Landwirte vor, die Bund und Länder mit bezahlen. Sachsens Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) findet die Idee gut. Die Bundesregierung prüft den Vorschlag. Diskussionen wird es über die Finanzierung geben.

Sachsens Agrarstaatsminister Thomas Schmidt (CDU) unterstützt einen Vorstoß Bayerns zu einer Dürre-Versicherung für Landwirte. Dies sagte Schmidts Sprecher Frank Meyer der Lausitzer Rundschau.

Eine solche Versicherung sei durchaus sinnvoll, „damit die Landwirte nicht jedes Mal als Bittsteller auftreten müssten“, sagte Schmidt demnach am Rand der Landwirtschaftsausstellung Agra 2019 in Leipzig.

Auch die Bundesregierung zeigt sich offen für eine Diskussion über eine Dürre-Versicherung. „Wir prüfen den Vorschlag aus Bayern sorgfältig“, sagte Britta Frischemeyer, Sprecherin von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), der LR. Die Risikoabsicherung für Landwirte werde ohnehin Thema bei der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern im Herbst 2019.

(oht)
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