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IT-Firmen bringen Jobs in die Region

Görlitz: Das neue Silicon Valley?

Schwere Technik und Maschinen dominieren noch die Wirtschaft in Görlitz – hier die Montagehalle im Siemens-Turbinenwerk. FOTO: dpa / Sebastian Kahnert

Görlitz. Wie sich die Stadt an der Neiße nach den Krisen um Siemens und Bombardier wirtschaftlich neu erfindet. Es könnte der Beginn eines kleinen Wirtschaftswunders sein.

Terence Böhme ist heimgekehrt. Mit 38 Jahren hat ihn Görlitz wieder, die Stadt, in der er Informatik studiert hat. Als mit der Schule fertig war, waren die Aussichten auf einen Job in der Region nicht die besten, erzählt er: „Viele aus unserer Klasse haben ihr Glück in Westdeutschland gesucht.“

Er selbst auch. Nach dem Studienabschluss ging Böhme als Software-Entwickler erst in die Schweiz, dann an Rhein und Main. Mit seiner Frau Jenny, die wie er aus Rothenburg stammt, ließ er sich nahe Ulm nieder. Alles passte gut: Das Haus, gute Jobs und drei Kinder. Das hätte alles so bleiben können, aber dann entschied sich das Paar für einen radikalen Schnitt. „Wir haben uns immer wieder gefragt, warum ziehen wir nicht zurück in die Heimat“, sagt Böhme. Im vergangenen Jahr ergab sich die Gelegenheit dazu.

Die Chance, junge Leute an die Region zu binden

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