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Interview mit Martin Dulig

„Ich habe großes Vertrauen in die Stärke der Lausitz“

Martin Dulig (SPD), Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. FOTO: dpa / Monika Skolimowska

Dresden. Der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr fordert rasch Klarheit über Investitionen in die Infrastruktur.

Die Lausitz steht vor dem größten wirtschaftlichen Umbruch ihrer Geschichte. Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ist besiegelt.  Martin Dulig (SPD), der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, setzt auf die ureigene Stärke der Region – die Kraft und Kompetenz der Lausitzer. Die RUNDSCHAU sprach mit ihm über den anstehenden Strukturwandel.

Herr Minister, was braucht die Kohleregion aus Ihrer Sicht am dringendsten, damit der wirtschaftliche Strukturwandel in der Lausitz angegangen und letztlich auch gelingen kann?

Dulig Die Lausitz braucht Zuversicht und Vertrauen in die eigene Kraft. Wir haben nach mehr als 100 Jahren aktivem Bergbau in der Lausitz nach dem Stilllegen von Tagebauen, Brikettfabriken, Kraftwerken und Kokereien in den vergangenen 30 Jahren bereits gravierende Veränderungen des Kohleausstieges erlebt. Die  Menschen erwarten nun zu Recht, dass der Strukturwandel mit dem endgültigen Ende der Braunkohleverstromung in Deutschland bis zum Jahr 2038 jetzt beschleunigt und finanziell unterstützt wird.

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