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Die TU Bergakademie Freiberg ist  stolz auf Sachsens erste Bergfrau. Melanie Schneider wird in diesem Jahr im Rahmen ihrer Ausbildung Station im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ der TU machen. In dem 1969 stillgelegten Silber- und Buntmetallbergwerk wird sie in Grundlagen der Vermessung, der Bewetterung eingeführt, lernt was über Vortrieb (bohren, sprengen, laden, fördern). „Der Bergbau wächst weltweit und nimmt den Menschen immer mehr aus dem Prozess vor Ort, weg von den Gefahren und gesundheitlichen Belastungen“, sagt Bergbau-Professor Carsten Drebenstedt. „Das digitale Bergwerk ist die Zukunft, da sind Geschlechterfragen irrelevant.“

Melina Schneider ist der Beweis. Die Anforderungen und Fächer in der Schule bereiten ihr keine Bauchschmerzen, im Fach Technologie, in dem es „um die ganzen Maschinen und Fördertechniken geht, bin ich sehr aufmerksam dabei“.

Und Sachsens Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer begrüßt ebenso die Tätigkeit von Frauen in Bergbauberufen, Abwechslung und Auseinandersetzung mit Natur und Technik böten verschiedene berufliche Möglichkeiten. „Die Anforderungen an die Physis des Bergmanns, die wohl in der Vergangenheit als ein wichtiger Aspekt hinter dem Verbot für Frauen untertage standen, spielt zwar immer noch eine gewisse Rolle. Allerdings rückt das Verständnis für Technik und die Fähigkeit zum Umgang mit Technik immer stärker in den Vordergrund.“

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