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Rechtsextremismus

Drittes Friedensfest in Ostritz bietet Neonazis die Stirn

Beim 2. „Ostritzer Friedensfest“ bildeten die Teilnehmer im November mit Kerzen  eine Menschenkette. FOTO: dpa / Oliver Killig

Ostritz. Rund 500 Besucher, viel von ihnen aus der Lausitz, werden am Wochenende zu einem Rechtsrock-Festival im Hotel Neißeblick erwartet. Dagegen wehren sich Anwohner, Politiker, Kirchen und Künstler.

Es wird wieder eng in Ostritz. Bis Sonntag wendet sich die 2400-Einwohner-Stadt erneut mit einem Friedensfest gegen Rechtsextremismus. Anlass ist ein gleichzeitig stattfindendes Treffen von Neonazis auf dem Gelände des ehemaligen Hotels Neißeblick. Rund 500 Teilnehmer werden erwartet, viele von ihnen reisen nach Einschätzung von Beobachtern aus der Lausitz an.

Das Hotelgelände in Besitz eines Geschäftsmannes aus Hessen war 2018 wiederholt Schauplatz rechtsextremer Zusammenkünfte. So fanden dort zwei „Schild & Schwert-Festivals“ der Neonazi-Szene statt, zu denen auch Teilnehmer aus dem Ausland anreisten. Im April 2018 begann das Festival an Hitlers Geburtstag. Im Dezember 2018 löste die Polizei ein Konzert nach mehreren „Sieg Heil“-Rufen auf.

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