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Sachsen

Polizei kontrolliert mehr im Straßenverkehr

Auf der Autobahn A 72 bei Zwickau führt die sächsische Polizei eine Verkehrskontrolle durch. Das könnte künftig häufiger passieren. FOTO: dpa / Sebastian Willnow

Dresden. Sachsens Autofahrer müssen künftig verstärkt mit der Stopp-Kelle rechnen – verschiedene Schwerpunkte.

(dpa/bl) Die Polizei in Sachsen kontrolliert wieder öfter die Einhaltung der Verkehrsregeln. Wie das Innenministerium am Freitag in Dresden mitteilte, müssen sich Autofahrer unter anderem im April verstärkt auf Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Während der Aktion „Blitz für Kids“ kommen Geschwindigkeitssünder bei geringen Überschreitungen mit Handzettel als Ermahnung von den Kindern davon. In der zweiten Woche kassiert die Polizei Verwarn- und Bußgelder. Laut Ministerium sind im vergangenen Jahr 1390 Kinder im Straßenverkehr verunglückt. Das waren zehn mehr als 2017. Von ihnen kamen drei ums Leben, 295 wurden schwer, 1092 leicht verletzt.

Schon im März hatte sich die Polizei bei einer europaweiten Aktion zur Einhaltung der Gurtpflicht beteiligt. Dabei waren in Sachsen mehr als 6200 Fahrzeuge kontrolliert worden. Bei mehr als 1000 Erwachsenen sowie fast 30 Kindern wurden Verstöße festgestellt. Bei einem Verkehrsunfall kam in jenem Zeitraum ein Mensch ums Leben, der nicht angeschnallt war. Zudem wurde bei den Kontrollen unter anderem in acht Fällen Rauschgift sowie sechsmal Diebesgut gefunden oder das Fahrzeug war als gestohlen gemeldet. Zudem gingen der Polizei 13 mit Haftbefehl Gesuchte ins Netz.

Bei weiteren Aktionen will die Polizei unter anderem im Mai verstärkt Zweiradfahrer, im Juni und Dezember auf Alkohol und Drogen kontrollieren. Im Juli gilt die Aufmerksamkeit vor allem Wohnmobilen, im Juli und Oktober Lastern und Bussen, im September der Geschwindigkeit und Ablenkungen wie dem Telefonieren am Lenkrad und im Oktober der Fahrzeugbeleuchtung.

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