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Kraftklub-Sänger Brummer sagt: „Wir geben uns nicht der Illusion hin, dass man ein Konzert macht und dann ist die Welt gerettet.“ Aber: „Manchmal ist es wichtig, zu zeigen, dass man nicht allein ist.“ Unterstützt werden Kraftklub auf der Bühne von dem aus Chemnitz stammenden Trettmann, von Marteria und Casper, K.I.Z, von der Punk-Band Feine Sahne Fischfilet und den Toten Hosen.

„Bevor ihr das Volk sein wollt, versucht doch erstmal, Mensch zu sein“, steht auf einem selbstgemalten Schild, mit dem Laura (22) im Publikum steht. Die Studentin ist mit ihrer Freundin Janina (30) aus Berlin nach Chemnitz gekommen. „Es ist wichtig, nicht nur zu Hause zu sitzen und Likes auf Instagram zu verteilen“, sagt Laura. Und Janina ergänzt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit seien kein reines Sachsen-Problem. „Ich komme ursprünglich aus Bayern. Jedes Bundesland hat ein Problem.“ Dass erst prominente Bands die Menge an Menschen vor der Johanniskirche möglich gemacht haben, finden beide in Ordnung. Es sei gut, die Leute auf die Straße zu kriegen.

Sänger Felix Brummer der Rockband Kraftklub: „Manchmal ist es wichtig, zu zeigen, dass man nicht allein ist.“FOTO: dpa / Sebastian Willnow
(dpa)
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