ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren

Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt nach Haftbefehl im Netz

Dresden. Der Fall Chemnitz weitet sich aus. Die Ermittlungsbehörden geraten in Erklärungsnot, weil ein Haftbefehl im Internet auftaucht. Nun wird nach dem Leck im System gefahndet.

Die Staatsanwaltschaft Dresden nimmt Ermittlungen wegen eines im Internet veröffentlichten Haftbefehls zum Fall Chemnitz auf. Die Verletzung von Dienstgeheimnissen ist eine Straftat. Der Sachverhalt müsse nun schnellstens aufgeklärt und die notwendigen strafrechtlichen Konsequenzen müssten gezogen werden, teilte das Justizministerium am Mittwoch mit.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hält das Dokument für authentisch. Es betrifft einen 22 Jahre alten Iraker. Er steht im Verdacht, gemeinsam mit einem 23-jährigen Syrer am Sonntag am Rande des Stadtfestes in Chemnitz einen 35 Jahre alten Deutschen erstochen zu haben. Einer der mutmaßlichen Täter ist laut Staatsanwaltschaft mehrfach vorbestraft.

(dpa/uf)
top