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Demo gegen Fremdenhass und Proteste gegen Flüchtlinge

8000 Demonstranten in Chemnitz

8000 Demonstranten waren am Samstag in Chemnitz unterwegs. Die Polizei zeigte starke Präsenz. FOTO: dpa / Ralf Hirschberger

Chemnitz. Wieder gehen Tausende Menschen in Chemnitz auf die Straße. Während die einen gegen Fremdenhass demonstrieren, schimpfen die anderen gegen die Flüchtlingspolitik. Die Polizei zeigt starke Präsenz.

Knapp eine Woche nach den tödlichen Messerstichen und den anschließenden ausländerfeindlichen Ausschreitungen sind 8000 Demonstranten verschiedener Lager in Chemnitz auf die Straße gegangen.

Nach Angaben der Versammlungsbehörde nahmen rund 4500 Menschen an einem gemeinsamen Marsch der AfD und des ausländerfeindlichen Bündnisses Pegida teil. Die Kundgebung wurde größer, weil sich ihr auch Teilnehmer einer zuvor aufgelösten Veranstaltung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz angeschlossen hatten. Sie wollten an das 35-jährige Opfer erinnern, das am vergangenen Montag von einem Iraker und einem Syrer getötet worden sein soll, und gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung demonstrieren.

Zu einer zeitgleichen Veranstaltung für Frieden, Toleranz und gegen Ausländerfeindlichkeit kamen den Angaben zufolge rund 3500 Menschen auf einen Parkplatz bei der Johanniskirche. In den Nebenstraßen wurden zudem weitere Hundert Teilnehmer gezählt.

(AFP/dpa/oht/uf)
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