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Auch Sachsens Linke plakatiern

Weltfrieden und Widerstand

Dresden. Die Linken ziehen mit 300 Plakaten und altbekannten Parolen in den Landtagswahlkampf.

(ckz) Die Linke setzt knallige Botschaften. Die Plakate für den Landtagswahlkampf zeigen mit großen, bunten Lettern, worum es den Genossen geht: „Weltfrieden“, „Widerstand“, „Solidarität“. Keine Gesichter, sondern Botschaften - trotzdem soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. So verkündet es die Partei am Donnerstag bei der Vorstellung ihrer Kampagne in Dresden.

Die Wahl am 1. September wird kein Durchmarsch. In den Umfragen derzeit auf 15 Prozent, sind Sachsens Linke weit entfernt von ihrer früheren Form. Schon 2014 gelang es nicht mehr, über 20 Prozent zu kommen - die damals noch zweitstärkste Partei im Freistaat endete bei 18,9. Heute wie damals heißt der Spitzenkandidat Rico Gebhardt.

Der 56-jährige gelernte Koch aus Aue galt lange als Kompromisskandidat. Doch Gebhardt schafft es, die Kluften zu überbrücken zwischen Altlinken, Neulinken, Gewerkschaftslinken, Salonlinken, Landlinken und den Antifa-Freunden in den Metropolen. Mit 78 Prozent wählten ihn die Genossen im April zum Spitzenkandidaten, zur Überraschung all derer, die sich einen Neuanfang gewünscht hatten.

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