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Energie von morgen

Damit in der Lausitz die Lichter nicht ausgehen

Bereits vor Jahren erprobt – in Wittenhofe am Stadtrand von Prenzlau erzeugt die Elektrolyseur genannte Anlage des Wasserstoff-Hybridkraftwerks den ersten Wasserstoff. Das Kraftwerk war 2011 ans Netz gegangen. Die Anlage in der flachen, windigen Uckermark erzeugt Strom aus Windanlagen und Biogas. FOTO: dpa / Bernd Settnik

Schwarze Pumpe. In Schwarze Pumpe und Jänschwalde wollen Wissenschaftler und Techniker zeigen, wie realistische Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft aussehen können.

Das System der nationalen Stromerzeugung war bisher relativ einfach zu durchschauen. Wer sich beruflich nicht mit allen filigranen technischen Details und Herausforderungen der Stromerzeugung und -versorgung zu beschäftigen hatte, dem reichte das Schaubild mit ungefähr 150 Großkraftwerken in Deutschland, damit verbundenen Umspannwerken und dem dazu gehörenden Netz von Übertragungsleitung und Verteilnetzen in den Regionen. Das ausgeklügelte System galt als robust und zuverlässig und gewinnbringend für die wenigen Betreiberkonzerne. Mit ihren Großkraftwerken schafften sie es, immer genauso viel Strom zu produzieren, wie aktuell verbraucht worden ist. Das ist die Voraussetzung dafür, damit das Netz nicht zusammenbricht.

Die dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in inzwischen Hunderttausenden Kleinkraftwerken bringt die Regelung der alten Stromnetze inzwischen an ihre Grenzen. Das Hauptproblem: Weil sich vor allem Sonne und Wind nicht zielgerichtet zu- und abschalten lassen, können die Fachleute in den Netzleitstellen das entscheidende Gleichgewicht zwischen Erzeugern und Verbrauchern so manches Mal kaum noch herbeiregeln.

Svenja Schulze, Helmar Rendez, Jörg Steinbach und Kraftwerks-Vorstand Hubertus Altmann (v.r.) bei der Grundsteinlegung für „Big Battery“. FOTO: LR / Jan Siegel
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