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Tesla-Krise

Bizarre Selbstdemontage von Elon Musk

Die Escapaden des Elon Musk: Vom größten Hoffnungsträger zur größten Belastung für seine Firma Tesla? FOTO: dpa / John Raoux

Palo Alto. Chaostage bei Tesla: Der Chef zieht öffentlich an einem Joint – und zerstört das Vertrauen in seine Führungsqualitäten.

Von Elon Musk ist man inzwischen allerhand gewohnt, doch der exzentrische Tech-Milliardär setzt stets noch einen drauf. Bei einem YouTube-Podcast zog der Chef des E-Autopioniers Tesla jetzt vor laufender Kamera an einem Joint, danach genehmigte er sich noch einen Schluck Whiskey. Die für Top-Manager ohnehin ungewöhnliche Aktion ist selbst für Musks Verhältnisse äußerst bizarr und wirft ausgerechnet in einer höchst kritischen Phase des Unternehmens die Frage auf, ob der 47-Jährige noch der richtige Mann am Steuer ist.

„Es ist legal oder nicht?“, erkundigte sich der Starunternehmer zwar noch, bevor er zur Marihuana-Zigarette griff – und tatsächlich ist die Droge am Ort des Geschehens in Kalifornien nicht verboten. Dennoch könnte Musk den Bogen mit dem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Chaos um seine Pläne, Tesla von der Börse zu nehmen, überspannt haben. Denn mit seinem seltsamen Verhalten riskiert der Tesla-Chef schon länger, vom größten Hoffnungsträger zur größten Belastung für seine Firma zu werden.

Selbst im privaten Umfeld scheint die Verwunderung über die jüngste Eskapade des Unternehmers groß. Noch während des Podcasts las Musk Textnachrichten von Freunden vor, die irritiert von seinem Marihuana-Konsum waren und wissen wollten: „Was zur Hölle machst du da?“. Er sei „normalerweise kein Grasraucher“, erklärte der Tesla-Chef dann live bei der YouTube-Session. Kürzlich hatte Musk bereits eingeräumt, hin und wieder das Schlafmittel Ambien zu nehmen.

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