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Vorhaben von Mitnetz - BASF Schwarzheide dabei

Einmaliger Großversuch: In der Lausitz wird die Stromversorgung der Zukunft getestet

Das inzwischen komplett umgebaute Umspannwerk in Großräschen wird zu einem Kernstück des neuen regionalen Energiemarktes. FOTO: LR / Jan Augustin

Taucha/Schwarzheide. Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom (MitnetzStrom) plant einen bisher einmaligen Großversuch in der Lausitz. Das hat Mitnetz-Geschäftsführer Adolf Schweer am Dienstag angekündigt. Das Vorhaben könnte die Antworten auf viele Fragen zur Stromversorgung der Zukunft nach der Energiewende in Deutschland geben.

Bisher gilt es als normal, dass elektrischer Strom aus Großkraftwerken, Wind- und Solarparks sowie Biomasse-Kraftwerken komplett durch die Übertragungs- und Verteilnetze der großen deutschen Netzbetreiber zu jedem Verbraucher überall im Land transportiert werden. Dabei gelten die zeitweilig riesigen Mengen von Wind- und Solarstrom vor allem aus Ostdeutschland als Problem, weil sie wegen fehlender Leitungskapazitäten nicht zu Verbrauchern beispielsweise in Süddeutschland geleitet werden können. Stattdessen werden Windparks kurzerhand abgeschaltet, denn nach wie vor stockt der Ausbau großer Fernleitungstrassen.

Strom aus der Region für die Industrie in der Region

Gemeinsam mit dem Chemieunternehmen BASF Schwarzheide plant die MitnetzStrom daher jetzt den Aufbau eines flexiblen, regionalen Strommarktes, bei dem es gleich mehrere Gewinner geben könnte.

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