ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Alles ist möglich

Die Leag wappnet sich für Stopp des Tagebaus Jänschwalde

Schwere Technik: Blick in den Braunkohletagebau Jänschwalde. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Jänschwalde. Der Lausitzer Bergbaubetreiber Leag bereitet im Tagebau Jänschwalde einen sogenannten Sicherheitsbetrieb vor. Er soll sicherstellen, dass der Kohleabbau in der Grube notfalls kurzfristig gestoppt werden kann. Darüber hat die Leag am Dienstag in Cottbus informiert.

Hintergrund für die Notwendigkeit des Sicherheitsbetriebes sind ein Rechtsstreit und eine zusätzliche Umweltprüfung. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Grüne Liga hatten gemeinsam gegen den Hauptbetriebsplan 2019 für den Tagebau im Spree-Neiße-Kreis geklagt. Sie befürchten, dass Filterbrunnen im Vorfeld des Tagebaus besonders geschützte FFH-Gebiete (Flora, Fauna, Habitat) gefährden.

Umweltprüfung für Tagebau Jänschwalde steht aus

In einem Eilbeschluss hat das Verwaltungsgericht Cottbus die fehlende Umweltprüfung kritisiert und entschieden, dass der Tagebaubetreiber bis zum 1. September Zeit hat, eine spezielle FFH-Umweltverträglichkeitsprüfung vorzuweisen. Die Prüfung erfolgt durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR, Landesbergamt). Gegen die Frist haben die Kläger beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wiederum Widerspruch eingelegt. Darüber ist noch nicht entschieden.

top