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Wirtschaft

Greenpeace zweifelt an Leag-Rückstellung

Die renaturierte Spreeaue bei Dissen (Spree-Neiße) ist eine Ausgleichsmaßnahme für vom Tagebau in Anspruch genommene Flächen.FOTO: M. Behnke

Cottbus. Nur planmäßiger Kohleausstieg ist die Voraussetzung für die Renaturierung

Mit einer vermeintlichen Hiobsbotschaft ist die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Mittwoch an die Öffentlichkeit gegangen. Von ihr beauftragte Wirtschaftsprüfer seien zu dem Schluss gekommen, dass die Lausitzer Energie- und Bergbau AG (Leag) „voraussichtlich wirtschaftlich außerstande“ sei, „die nötigen Milliardenrückstellungen für die Renaturierung ihrer Kohlegruben in der Lausitz aufzubringen“.

Die von Greenpeace in diesem Zusammenhang aufgestellte Behauptung, die Leag schreibe hohe Verluste, wies das Unternehmen am Mittwoch als „falsch und bewusst geschäftsschädigend“ zurück. Offensichtlich gehe es Greenpeace darum, die Braunkohlenindustrie zu zerstören, ohne Rücksicht auf die Sicherheit der Energieversorgung, auf die Kosten für die Steuerzahler, auf die betroffenen Regionen, sagte der Leag-Vorstandsvorsitzende Helmar Rendez.

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