ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Heimatverbundener zeigen sich die Macher hinter der Biermarke Quartiermeister, die inzwischen von Berlin ausgehend auch in den Regionen um Leipzig, Dresden und München Fuß gefasst hat. Für sie gilt der Grundsatz: „Wir wirtschaften nicht, um reich zu werden, sondern um unsere Nachbarschaft zu bereichern.“ Die Gewinne fließen deshalb in lokale Initiativen von der Selbsthilfewerkstatt Rückenwind in Berlin bis zu den Schnibbelpartys in München, mit denen Lebensmittelverschwendung bekämpft werden soll. Insgesamt seien bereits mehr als 100 000 Euro  an mehr als 100 Projekte  in  Berlin,  Dresden, Leipzig  und  München  ausgeschüttet worden,  heißt  es  bei  Quartiermeister.

Nach Einschätzung von Branchenkenner Fassnacht stehen die Chancen für den Erfolg derartiger sozialer Produkte auch in Zukunft gut. Zwar werde kaum eine dieser Waren zum echten Massenprodukt werden. Doch gebe es eine wachsende Nische für solche Produkte. „Der gesellschaftliche Nutzen ist heute für viele Kunden ein deutlich wichtigeres Kriterium bei der Kaufentscheidung als noch vor zehn Jahren“, meint er. „Wir wollen uns beim Konsum wohlfühlen.“

top