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Lausitzer Unternehmergeschichten Philipp Fumfahr, Bäcker Wahn

Nicht einfach, die Nachfolge zu meistern

Philipp Fumfahr: „Die Nachfolge zu meistern ist ein Spagat zwischen Selbstverwirklichung und dem Lebenswerk der Vorgänger.“ FOTO: Michael Helbig

Vetschau. Lausitzer Unternehmer berichten in loser Folge von ihren Erfahrungen in der sich wandelnden Region. Heute: , Bäcker Wahn.

Zeit meines Lebens bin ich Bäcker. Da sich die Backstube meiner Eltern seit fünf Generationen im Familienbesitz befindet, stand früh fest, dass auch ich Bäcker werde. Ich absolvierte meine Ausbildung in der Nähe von Berlin und schloss sogleich den Meisterlehrgang an.

„Muss es im Leben nicht mehr geben, als in der Backstube zu stehen?“, fragte ich mich und beschloss, Betriebswirtschaft zu studieren. Meinen Betriebswirt in der Tasche, zog es mich jedoch zurück an den Backofen. Für kurze Zeit arbeitete ich als stellvertretender Produktionsleiter einer Bäckerei bei Berlin. Währenddessen hielt ich Kontakt zur Abteilungsleiterin meiner Cottbuser Berufsschule. Sie riet mir, Lehrer zu werden.

So begann ich, in Dresden Lehramt für Berufsbildende Schulen im Fach Ernährungswissenschaft zu studieren. Während des Studiums bekam ich Angebote von Unternehmen und Großhändlern aus der Bäckerbranche. Die Versuchung, ins Handwerk zurückzukehren, war zu reizvoll. Also schmiss ich das Studium und nahm eine Stelle als Verkaufsleiter im Außenhandel an. Dabei lernte ich das Ehepaar Wahn und deren gleichnamige Bäckerei in Vetschau kennen.

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