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Zukunft für die Lausitz

Logistik: Eine Branche sucht ihre Zukunft

Louis Richter, Tim Müller, Jonas Laucke, Lionel Schulze (v.l.) sind vier der künftigen Berufskraftfahrer der Firma TSS, die mit einem selbst produzierten Video für ihren Berufsstand werben.FOTO: LR / Jan Siegel

Schwarze Pumpe. Alle Zeichen in der Lausitzer Logistik-Branche stehen auf Zukunft. Mit der Eröffnung der Niederschlesienmagistrale Anfang Dezember wird die Region zum Teil der neuen Seidenstraße zwischen China und Europa. Die Voraussetzungen für die Logistiker sind also eigentlich ideal. Doch sie werden akut ausgebremst.

Es ist noch nicht allzu lange her, da gehörte der Beruf des Kraftfahrers neben Lokführern und Piloten zu den Traumjobs vor allem der heranwachsenden Jungs-Generationen. Aber die Zeiten sind vorbei. Aus den „Königen der Landstraße“ sind inzwischen in der Wahrnehmung vieler Autofahrer nervige Verkehrsbremsen und Stau-Erzeuger auf überfüllten Trassen geworden. Aus dem großen Traum von Freiheit und Selbstbestimmtheit auf dem Weg in den nächsten Sonnenuntergang mit 400 PS unter der Haube wurde das Image des staugeplagten, unterbezahlten Fahrtenschreiber-Sklaven im Dauer-Zeitdruck. Tage- und wochenlange Touren zwischen Dauerbaustellen und Berufsverkehrsstaus rund um die meisten Metropolen scheinen keinen Platz zu lassen für den Gleichklang zwischen Beruf und Privatleben (Work-Life-Balance), der für junge Menschen inzwischen viel wichtiger geworden ist.

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