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Interview mit Brandenburgs Ex-Wirtschaftsminister Albrecht Gerber

„Der Wohlstand Brandenburgs wird in der Industrie verdient“

Plädiert für einen schrittweisen Kohleausstieg und fordert die Schaffung gleichwertiger Ersatzarbeitsplätze: Albrecht Gerber.FOTO: dpa / Bernd Settnik

Potsdam/Cottbus. Der Brandenburger Ex-Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) spricht im Interview mit LR Online über die Zukunft der Lausitz, Erfolge der Wirtschaftspolitik und die größte Enttäuschung seiner Amtszeit.

Am 19. September gibt Albrecht Gerber (51) aus persönlichen Gründen sein Amt als brandenburgischer Wirtschaftsminister auf. Gerber, der so oft wie kein anderes Kabinettsmitglied der rot-roten Landesregierung in der Lausitz unterwegs war, plädiert im Interview mit der RUNDSCHAU für einen schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohle und die Schaffung von gleichwertigen Ersatzarbeitsplätzen in der Region. Mithilfe der Wissenschaft, sagt Gerber, habe die Lausitz eine Chance.

Wie wichtig bleibt die Lausitz künftig für die Wirtschaft Brandenburgs?

Gerber Das Bergbauunternehmen Leag ist mit 8000 Beschäftigten das mit Abstand das größte Industrieunternehmen in Brandenburg und damit auch der Lausitz. Damit bleibt die Energiewirtschaft in der Lausitz natürlich ein absolut wichtiges Thema.

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