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Lausitzer Unternehmergeschichten Michael Stein

Von Null auf Hundert in einer Nacht

Michael Stein, Geschäftsführer KSC Anlagenbau mit einem Modell des Leichtbau-Gerätecontainers. FOTO: Agentur

Peitz. Lausitzer Unternehmer berichten in loser Folge von ihren Erfahrungen in der sich wandelnden Region. Heute: Michael Stein, geschäftsführender Gesellschafter der Kraftwerk-Service Cottbus Anlagenbau GmbH (KSC) mit Sitz in Peitz.

 Ich bin Jahrgang 1956, Ingenieur für Maschinenbau sowie Schweißfachingenieur und im Kraftwerksanlagenbau tätig. Bevor ich als geschäftsführender Gesellschafter der Kraftwerk-Service Cottbus Anlagenbau GmbH (KSC) mit Sitz in Peitz fungierte, war ich angestellter Geschäftsführer bei der Vorgängerfirma KSC.

In dem 1992 gegründeten Verbund-Unternehmen lief vieles nicht, wie es meinen Vorstellungen entsprach. So wurden Firmen zusammengelegt, deren Portfolios sich grundlegend unterschieden. KSC stand vor dem Aus. Auf der anderen Seite stand eine hochmotivierte Mannschaft hinter mir. So kam mir der Gedanke: Ich mache mich mittels Management-Buy-out selbstständig.

1996 vollzog ich diesen harten und schroffen Schnitt und fing von einem Tag auf den anderen mit hundert Leuten an. Meine Angst: Wie bekomme ich das finanziert? Schließlich hatte ich mich reichlich unbekümmert, aber entschlossen in dieses Abenteuer gestürzt, weil ich dachte: Mit dieser hochmotivierten Truppe muss es einfach funktionieren!

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