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Automobilindustrie

VW muss in der Dieselaffäre eine Milliarde Bußgeld zahlen

Hiobsbotschaft für VW: Der Konzern soll in der Dieselaffäre ein Bußgeld von mehr als einer Milliarde Euro zahlen. FOTO: dpa / Julian Stratenschulte

Wolfsburg/Braunschweig. In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bußgeld über eine Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. „Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung“, teilte die Volkswagen AG am Mittwoch mit.

Man werde keine Rechtsmittel einlegen.

Durch den Bußgeldbescheid werde das gegen Volkswagen laufende Ordnungswidrigkeitenverfahren „abschließend beendet“. Wie das Handelsblatt berichtet, gehe VW davon aus, dass die Beendigung dieses Verfahrens „auch erhebliche positive Auswirkungen auf weitere in Europa gegen die Volkswagen AG und ihre Konzerngesellschaften geführte behördliche Verfahren haben wird“.

Die Summe setzt sich lau „Handelsblatt“ zusammen aus einer Strafe von fünf Millionen Euro sowie 995 Millionen Euro, die VW an wirtschaftlichen Vorteilen aus dem Dieselbetrug gezogen hat.

(dpa/uf)
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