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Geberkonferenz

Geld für Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria gesucht

Der US-Milliardär Bill Gates in einem Hotel in Lyon am Rande der Geberkonferenz des Globalen Fonds zum Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Foto: Christian Böhmer/dpa FOTO: Christian Böhmer

Lyon. Mit einem Appell für mehr Finanzmittel hat der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria seine Geberkonferenz in Frankreich begonnen.

Françoise Vanni, Direktorin für Außenbeziehungen des Fonds, sagte am Mittwoch in Lyon, der Kampf gegen die Krankheiten müsse verstärkt werden, um in den kommenden drei Jahren rund 16 Millionen Menschenleben zu retten. Es sei bereits viel erreicht worden, doch die Krankheiten seien widerstandsfähig.

Die vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Aussicht gestellte Gesamtsumme der Geber von 14 Milliarden US-Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro) für die kommenden drei Jahre sei bisher nicht erreicht, sagte Vanni weiter. „Wir wissen nicht, was das Ergebnis sein wird.“ Macron, Gastgeber des Treffens, sollte am Donnerstag eine Rede halten. Frankreich führt im laufenden Jahr die Runde der großen Industriestaaten (G7) und sucht seit Monaten nach Gebern.

An der zweitägigen Konferenz nehmen rund 700 Menschen teil, unter ihnen rund zehn Staats- und Regierungschefs, vor allem aus Afrika. Die Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, sagte, es gebe viele Hindernisse im Kampf gegen die Krankheiten. Er machte auf die angespannte Sicherheitslage in seinem Land aufmerksam. In der Sahelzone südlich der Sahara sind etliche bewaffnete radikalislamische Gruppen aktiv.

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