ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Gummis für 365 Tage

Für wen sich Ganzjahresreifen lohnen

Einer für alle Fälle: Für manche Autofahrer können sich Ganzjahresreifen lohnen. Foto: Sina SchuldtFOTO: Sina Schuldt

Berlin. Immer mehr Autofahrer scheinen von Ganzjahresreifen überzeugt zu sein. Immerhin stieg im vergangenen Jahr deren Anteil um rund zwei Prozentpunkte auf gut 16 Prozent, wie die Statistik des Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) erklärt.

Die Entwicklung ging zu Lasten von Sommerreifen. Neben „Convenience-Gründen“ - die beiden wegfallenden Umrüsttermine - sei die Entwicklung auch dadurch bedingt, dass es seit mehreren Jahren in großen Teilen Deutschlands „keinen echten Winter“ und entsprechende Straßenverhältnisse mehr gegeben habe, sagt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler.

Auch Tests sprechen nicht grundsätzlich gegen die Allrounder: Viele bewältigten mittlerweile den Spagat der kurzen Bremswege sowohl auf Eis und Schnee als auch auf trockener, warmer Fahrbahn, hält der ADAC anlässlich eines Reifentests fest, schränkt aber ein: Obwohl manche Ganzjahresreifen beim Bremsweg entweder an die Messwerte der Sommer- beziehungsweise Winterreifen sogar heranreichten, seien die Spezialisten für ihren Einsatzzweck noch immer die besseren Reifen, die Allwetterlösung sei nach wie vor ein Kompromiss.

Und laut Auto Club Europa (ACE) sollten sie bei durchschnittlicher Fahrleistung grundsätzlich zwei Winter und zwei Sommer durchhalten. Im Sommer genutzt, werden in Tests von Automobilclubs und Fachzeitschriften stets längere Bremswege ermittelt. Unter gleichen Voraussetzungen kommen Sommerreifen auf trockener Straße 5,4 Meter vorher zum Stehen, so ein Durchschnittswert, den der BRV nennt.

top