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Mit der passenden Ausrüstung

So repariert man einen Oldtimer richtig

Hier bekommt ein Porsche 911SC des Jahrgangs 1971 einen neuen Endschalldämpfer angeschraubt. Die hohe Nachfrage der letzten Jahre habe Preissteigerungen bewirkt, berichten Händler. Foto: Markus Scholz FOTO: Markus Scholz

Berlin. Der Zahn der Zeit nagt auch an noch so liebevoll gepflegten Oldtimern. Die oft mit einem sogenannten H-Kennzeichen ausgestatteten Oldies müssen die Liebhaber warten, reparieren oder nachrüsten.

Doch nicht jede Ausrüstung passt. „Man muss immer darauf achten, dass die Reparaturen mit den Kriterien des H-Kennzeichens vereinbar sind“, sagt Bastian Schonauer, Klassik-Referent bei der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). „Die verwendeten Teile müssen in die Bauzeit des Fahrzeugs passen oder bis zu zehn Jahren danach. Dazu zählen auch nachgefertigte Teile, wenn Originalteile nicht mehr erhältlich sind.“

Verschleißteile wie Bremsklötze oder Bremsscheiben, Zündkerzen, Reifen und Flüssigkeiten werden laut Schonauer am meisten benötigt - vor allem für die sogenannten Brot-und-Butter-Autos, wie den VW Käfer oder den Mercedes W 123. Die nötigen Teile hängen aber auch vom jeweiligen Pflegezustand des Fahrzeugs ab, gerade bei den Brot-und-Butter-Autos.

Eine kostspielige Angelegenheit

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