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WLTP-Zuschlag

Warum die Kfz-Steuer für viele teurer wird

Mit dem WLTP-Testverfahren werden die Abgasemissionen und der Verbrauch von Fahrzeugen ermittelt. Vom 1. September an dürfen nur noch Autos verkauft werden, die den neuen Test bestanden haben. Foto: Volkswagen AGFOTO: -

Berlin. Der Finanzminister kann sich freuen - viele Autofahrer nicht. Denn für neu zugelassene Wagen steigt bei vielen Modellen vom 1. September an die Kfz-Steuer. Das liegt an dem neuen, realitätsnäheren Abgastest WLTP.

Es ist eine Abkürzung, die viele Autofahrer nun kennenlernen dürften.

WLTP steht für „Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“. Der neue europaweite Standard ist ein Messverfahren, das für realistischere Werte bei den Schadstoffemissionen sowie beim Verbrauch sorgen soll. Die Untersuchungen sind gründlicher als im bisherigen Verfahren NEFZ. Von diesem Samstag (1. September) an dürfen nur noch Autos neu zugelassen werden, die den neuen Prüfstandard durchlaufen haben.

Das hat Auswirkungen auch auf die Kfz-Steuer, die nach dem Hubraum und dem CO2-Wert des Fahrzeugs bemessen wird, aus dem sich der Spritverbrauch ergibt. Die Kfz-Steuer wird fortan für neu zugelassene Pkw nach den WLTP-Werten berechnet. Im Vergleich zum alten Prüfstandard werden auf dem Papier überwiegend höhere Verbrauchswerte und damit Emissionen erwartet.

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