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Wellness für die Winterpause

Wie man Oldtimer richtig einmottet

Schnee und Eis sollten Autoliebhaber ihren kostbaren Klassikern nun wirklich nicht zumuten. Foto: Florian SchuhFOTO: Florian Schuh

Fellbach. Einen Oldtimer einfach nur in die Garage zu stellen, wird dem Wert des alten Autos nicht gerecht. Ein bisschen Wellness für den Wagen sollte vorher schon sein, sagt Michael Plag. Er ist einer von 15 Mechanikern im Mercedes Classic Center in Fellbach und gibt im Interview wichtige Tipps.

Herr Plag, eigentlich gilt doch die Regel, dass es auch für Oldtimer am besten ist, wenn sie regelmäßig gefahren werden. Weshalb sollte man sie dann über den Winter einmotten? Und wann?

Das stimmt schon, für den Motor und die Mechanik ist Bewegung das Beste. Doch für die Karosserie und den Lack sind das schlechte Wetter, der Schnee und vor allem das Salz auf der Straße Gift. Und die niedrigen Temperaturen mag auch nicht jedes Triebwerk. Deshalb würde ich meinen Oldtimer spätestens dann einmotten, wenn ich zum ersten Mal den Laster vom Streudienst sehe. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, den Wagen im Winter lieber stehen zu lassen: die Sicherheit. Denn im Sommer kann man sich leichter umstellen und auf elektronische Assistenzsysteme verzichten.

Also ab in die Garage mit dem Schmuckstück und auf Wiedersehen bis im Frühjahr?

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