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Unter Strom

Wie sich der Sportwagenbauer Porsche auf Elektro trimmt

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, stellt den richtigen Namen des als „Mission E“ bekannten ersten Elektroauto des Unternehmens vor. Er heißt Taycan. Foto: Sebastian Gollnow FOTO: Sebastian Gollnow

Stuttgart. Dass ihre Autos ja eigentlich kein Mensch braucht, ist etwas, mit dem sie gern kokettieren bei Porsche. Braucht keiner, will aber jeder.

Das Motto ist schon ziemlich alt, zieht aber immer noch, vor allem wenn es besonders PS-starke und zugleich eher nicht so alltagstaugliche Supersportwagen zu bewerben gilt.

Weltpremiere des ersten Elektro-Porsche

Der Taycan schlägt da womöglich ein bisschen aus der Art. Nun feiert das erste reine Elektromodell aus Stuttgart-Zuffenhausen zeitgleich auf drei Kontinenten Weltpremiere. Ab Ende des Jahres wird es ausgeliefert, die USA machen den Anfang. Die Erwartungen sind groß. Porsche steht, wie die Branche insgesamt, wegen Dieselskandal und der Debatte um Fahrverbote in der Kritik und wird skeptisch beäugt. Der Konzern selbst hat Nachhaltigkeit und Elektromobilität unter Einsatz von Milliardenbeträgen zu Top-Themen gemacht und gar den Beginn einer neuen Ära ausgerufen - und muss nun liefern.

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