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Vor dem Kauf testen

Wie Sie den Auto-Kindersitz richtig auswählen und montieren

Mit Beratung und Probemontage: Einen passenden Kindersitz zu finden, kann für Eltern kompliziert werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn FOTO: Christin Klose

Berlin. Die Freude über den erwarteten Nachwuchs ist groß. Der erste Strampler ist ebenso einfach gekauft wie die Wiege oder der Beißring. Beim passenden Kinderwagen wird es schon schwieriger, beim Kindersitz fürs Auto richtig kompliziert.

Henry Görlitz von der Stiftung Warentest empfiehlt Eltern deshalb vor dem Kauf eines Kindersitzes, diesen genau auszutesten. Kindersitze und Autos fallen unterschiedlich aus. „Manchmal passt ein Kindersitz nicht ins Auto, weil das Dach zu niedrig oder die Kopfstütze zu breit oder hoch ist. Autositze sind leider nicht standardisiert“, sagt der Experte für Kindersitze. „Es kann auch passieren, dass der Autogurt zu kurz ist oder die automatische Rückholung bei ganz ausgezogenen Gurten nicht mehr funktioniert.“ Er rät deshalb zu einer Beratung im Fachhandel und einer anschließenden Probemontage im eigenen Auto.

Sitz fehlerfrei fixieren und Airbag deaktivieren

Für eine einfache Montage des Sitzes bietet sich die Isofix-Halterung an. Die beiden Ösen in der Sitzfuge zwischen Sitzfläche und Sitzlehne halten den Kindersitz fest. Das Kind muss nur noch darin festgeschnallt werden. Dabei passieren Eltern oft Fehler. „Der Hosenträgergurt bei Babys und Kleinkindern muss fest sitzen. Da darf maximal eine flache Hand zwischen Gurt und Kind passen“, sagt er. Ein lockerer Gurt hält das Kind nicht ausreichend im Sitz.

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